3.09.2018                                     Tagesetappe:  175km

 

Keflavik – verlassenes Schwimmbad

 

Die Anreise erfolgt nach gewohnten Muster. Nachdem wir uns versorgt haben geht’s gleich Richtung Hochland. Es wird nur jetzt auch hier deutlich früher dunkel, ab 20:00 ist bereits Nacht.

Sprengisandur (Hochlandpiste) ist für die nächsten Tag das Ziel.

 

Übernachtet haben wir im Pjörsadallur an der (32), dort liegt ein verlassenes Schwimmbad.



4.09.2018                                   Tagesetappe:  170km

 

verlassenes Schwimmbad – F26 Nyidalur

 

Der Tag beginnt erstmal mit einem entspannenden Bad im warmen Thermalwasser, daran kann man sich echt gewöhnen. So um die 40°Grad ist das Wasser.

Warum nur wurde das Schwimmbad aufgegeben?

Die Isländer nutzen doch sonst jede Möglichkeit um an dem Touristenstrom ihr Geld zu machen.

Wir nutzen die F26 als Verbindungsroute in den Nordosten der Insel.

Die Piste lässt sich fahren, einige Abschnitte sind mit Wellblech durchsetzt. Es herrscht wenig Verkehr.

Wir fahren bis Nyidalur, dort die einzig bewirtschaftete Hütte an der F26 und bereits innerhalb des Nationalpark Vatnajökull.

 

2000ISK/Pers sind fällig, die Preise sind ganz schön gestiegen.



5.09.2018                                     Tagesetappe:  105km

 F26 Nyidalur - Askia

 

Wir sind auf rund 800 Hm.

In der Nacht typisch isländisches Wetter, Regen und Sturm.

In der Früh liegen die Wolken auf und es sind nur noch 3° Grad. Da fehlt nicht viel und es schneit.

Wir beobachten seit gestern 2 Radler die sich sich über die F26 quälen. Die haben auch in Nyidalur im Zelt übernachtet. Brrrr….schauen ziemlich verfroren aus………da machen wir lieber das Fenster ganz zu und schalten die Heizung ein.

Kurz hinter der Hütte zweigt die (F910) ab. Wir sind völlig alleine unterwegs. Es geht langsam voran, denn wir durchfahren das größte Lavafeld in Island.

Die Piste ist schmal, holprig und die Lava ist jung.

 Junge Lava bedeutet, dass das Lavagestein wenig verwittert ist und somit spitz und scharfkantig, ein echter Reifenkiller.

 

Kurz vor Askia streichen wir wegen einsetzender Dunkelheit die Segel und übernachten an einem markierten Parkplatz.



6.09.2018                                       Tagesetappe:  35km

 

Askia – Hütte Dreki

 

Direkt am Parkplatz ist ein sehr junges Lavafeld. Ein Markierter Weg führt über das Feld.

An mehreren Stellen dampft es immer noch aus dem Lavagestein.

Die letzten Kilometer wird die Piste herrlich sandig, fast wie in Afrika nur schwarz.

Wir passieren Dreki und fahren auf der (F894) bis zum Ende. Wir sind auf über 1000 Hm.

Dort ein Parkplatz mit markierten Weg in den Krater. Die Sonne lacht und die Landschaft ist beeindruckend.

 

Wir übernachten in Dreki, Nationalpark !!!! 



7.09.2018                                      Tagesetappe:  107km

 

Hütte Dreki / Askia – Laugavellir Hotpot

 

Wir erwachen mit traumhaften Wetter. In der Nacht hat es gefroren.

Unsere Hauptrichtung ist heute Osten. Wir folgen der (F910).

Die Furten sind für uns alle harmlos, der Verkehr hat wieder zugenommen.

Der auffrischende Wind treibt Windhosen übers Land. Sandsturm wie wir ihn kennen.

Die (F910) führt durch sehr karge Landstriche. Es sieht aus wie man sich die Mondoberfläche vorstellt.

Die Piste zieht auf einer Hügelkette entlang. Kurz bevor wir den neuen Stausee Halslon erreichen, biegen wir in das Laugarvalldur ab. Ein steile holprige Piste führt hinab ins Tal und endet an einem Parkplatz. Von hier sind es 100 m zu Fuß bis zu einem der schönsten Hotpots in Island. Ein warmer Wasserfall fällt in ein Becken. Herrliche 36 Grad laden zum Entspannen ein.

 

Das schönste!!!! Wir sind allein.



8.09.2018                                   Tagesetappe:  230km

 

Laugavellir Hotpot – Ostküste 50km südl. von Djupivogur (1)

 

Wenn wir schon an einem der schönsten Hotpots sind, muss man das nach dem Frühstück erstmal ausnutzen.

Ahhhhhh…….noch Fragen????

Das Wetter ist wieder isländisch. Sonne wechselt sich mit Regen gepaart mit Wind ab. Wir fahren nach Egilstadir zum Versorgen.

Dort schmieden wir den restlichen Reiseplan. Wir fahren über die Südroute zurück.

An einem Küstenabschnitt südl von Djupivogur kann man die (1) auf einer kleinen Piste verlassen und direkt am Atlantik gut übernachten.

 

Die Brandung singt uns in den Schlaf.